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Dem Schmallenberg-Virus richtig vorbeugen

In ihrer aktiven Zeit zwischen April und November können Gnitzen das Schmallenberg-Virus übertragen. Wie Sie die Symptome erkennen und was es zu beachten gilt, lesen Sie im Steckbrief der AGES.

27.08.2019
Rinder

Gnitzen oder Bartmücken, regional auch Gnitten, sind eine Familie kleiner, zumeist blutsaugender Mücken in der Ordnung der Zweiflügler. Weltweit leben etwa 4000 Arten dieser Tiergruppe, über 190 Arten sind in Österreich bekannt. So klein, so gefährlich können sie den Tieren werden. Denn in ihrer aktiven Zeit zwischen April und November können sie den Schmallenberg-Virus übertragen. Dieser wurde im Jahr 2011 erstmals in Deutschland nachgewiesen. In den folgenden Jahren traten weitere Fälle in Deutschland und Nachbarländern auf. Nachdem seit 2016 weniger Fälle auftraten, ist weiterhin mit periodischen Neuausbrüchen zu rechnen. 

Das Virus tritt bei Rindern sowie Schafen, Ziegen und anderen Wiederkäuern auf. Überträger sind saugende Stechmücken (hauptsächlich Gnitzen). Während bestimmter Trächtigkeitsstadien kann das Virus auch den Fetus infizieren und löst dann unter anderem Missbildungen, Aborte und Nervenschädigungen aus. Um das Risiko einer Infektion zu vermindern, sollten Wiedetierhalter ihre Tiere vor Gnitzen schützen. Auch ein zeitlich angepasster Besamungszeitpunkt verhindert die Infektion des Fetus. Es gibt zugelassene Impfstoffe.

Hier finden Sie eine ausführliche Zusammenfassung. 

 

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