Bio Austria zu TTIP

„Die Verunsicherung innerhalb der österreichischen Landwirte gegenüber dem Freihandelsabkommen der EU mit den USA ist nach derzeitigem Stand vollkommen angebracht, da die Sorge über Gefahren, die TTIP birgt, von der EU-Kommission nach wie vor nicht entkräftet werden konnten“, erklärt Bio Austria-Obfrau Gertraud Grabmann zu den Ergebnissen einer keyQUEST-Umfrage zur Haltung der österreichischen Bauern in Sachen TTIP.

21.01.2016
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„Trotz immer wieder von höchster politischer Seite, unter anderem durch Wettbewerbskommissarin Cecilia Malmström, getätigten Beschwichtigungsversuchen, ist klar, dass die hohen EU-Standards, vor allem im Bereich des Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes aber auch der Gentechnik amerikanischen Unternehmen ein Dorn im Auge sind und daher als potenzielle Handelshemmnisse betrachtet werden“, so Grabmann und betont, „Bio Austria lehnt jegliche Aufweichung dieser Schutzstandards strikt ab und fordert, das europäische Modell unter allen Umständen als feste Größe zu verankern. Alles andere wäre für die europäische und die österreichische Landwirtschaft sowie die Konsumenten ein unumkehrbarer Fehler, der zudem Klagswellen durch amerikanische Konzerne nach sich ziehen könnte.“  Für die Biolandwirtschaft würde eine Aufweichung im Bereich des Umweltschutzes, aber auch bei der Gentechnik sowie der Zulassung neuer Pestizide gravierende Auswirkungen haben. „Ein TTIP ohne ausdrückliche Absicherung der europäischen Schutzstandards und des Vorsorgeprinzips darf es daher nicht geben“, so Grabmann abschließend.

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