70 Tiere wegen Rinderseuche in Bayern getötet

Nach dem Ausbruch der Rinderseuche BHV1 in Nordschwaben müssen fast 70 Tiere getötet werden.

09.01.2014
© Thinkstock

Nach Ausbruch der Rinderseuche in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Bayern (Sujetfoto) mussten mittlerweile beinahe 70 Tiere getötet werden. Es wurde Sperrbezirk errichtet.

Nachdem zunächst nur bei sieben Rindern die Seuche festgestellt worden war, haben nach Angaben des Landratsamtes Donau-Ries in Donauwörth Tests nun ergeben, dass noch 60 weitere Tiere infiziert sind. Die Rinder wurden geschlachtet, so ein Sprecherin der Behörde. „Der Rest des Bestandes ist nicht infiziert.“ Insgesamt gibt es mehr als 100 Rinder auf dem betroffenen Hof in Balgheim. Ende Januar müssen die restlichen Rinder des Mastbetriebes und die Tiere der anderen Bauernhöfe noch einmal untersucht werden. Um ein Ausbreiten der Seuche zu verhindern, wurde ein Sperrbezirk um Balgheim, einem Ortsteil der Gemeinde Möttingen, festgelegt.

Der Erreger der Rinderseuche ist den Angaben zufolge das Bovine Herpesvirus 1, das bei Rindern zu Fruchtbarkeitsstörungen und schweren Atemwegserkrankungen bis zur Todesfolge führen kann. Ein infiziertes Rind bleibe lebenslang Träger des Virus. Auch Schafe und Ziegen könnten sich anstecken. Für den Menschen sei das Virus ungefährlich. (dpa/lby)

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